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Zeltlager 2011 PDF Drucken E-Mail

 

Unser Zeltlager startete inoffiziell schon mit dem Aufbauen am 23. Juli. Wir bauten den großen, weißen Pavillon auf wobei wir etwas länger brauchten da wir uns uneinig waren wie man diesen genau aufbauen musste. Bei dem Aufbauen halfen einige der Älteren der Jugendgruppe und einige der Senioren sodass wir es trotz anfänglicher Probleme ziemlich bald geschafft haben! Wir legten noch Holzbretter auf den Boden und stellten Tische und Stühle hinein. Danach war für diesen Tag alles erledigt.
 

 

 
Am nächsten Tag kamen die meisten von uns schon gegen 2 Uhr am Teich an, allerdings mussten wir bis 4 Uhr auf die Leute aus Troisdorf warten und damit auch auf das Angeln. Die Troisdorfer kamen mit 4 aus ihrer Jugendgruppe, einem Vater und 2 Betreuern. Das erste was wir taten war unsere Zelte aufzubauen, dann durfte auch geangelt werden!
Dank Forellenbesatz wurde auch schon anfangs ziemlich viel aus dem Wasser gezogen. Um ca 19 Uhr wurde der Grill angemacht, dann wurde gegessen und danach bauten die meisten ihre Angel auf Grund um.
 
Das Wetter ließ zu wünschen übrig, immer wieder gab es kurze Schauer und es war recht kühl und grau. Allerdings ließen die meisten sich ihre gute Laune nicht verderben, man setzte sich halt in die Zelte oder unter einen Schirm.
Es wurde dunkler und mittlerweile waren so gut wie alle auf Grund umgestiegen. In dieser Nacht wurden 2 Aale von jeweils über 60 cm aus dem Wasser gezogen.
Der nächste Tag brach für die meisten sehr früh und für alle mit schlechtem Wetter an: Es regnete!
Allerdings steigerte das Frühstück mit heißem Kakao und Brötchen die Laune wieder. Untereinander verstanden wir uns ziemlich gut, auch wenn die beiden verschiedenen Jugendgruppen eigentlich wenig miteinander zu tun hatten, ein paar Ausnahmen ausgenommen...
An diesem Vormittag biss kaum etwas und auch der Regen lies nicht nach. So passierte bis zum Mittagessen und dem anschließenden Räuchern nicht mehr viel.
Geräuchert wurden vor allem die Forellen aber auch die zwei Aale, ein Karpfen und eine Brasse die eine der wenigen Ausbeuten des Morgens war.
Nachmittags wurde dann jedoch ein Stör aus dem Wasser gezogen der an die 1.10 m groß war und ca. 7kg wog. Dieser wurde nach einem spannenden Drill jedoch wieder in den Teich gesetzt nur um danach noch einmal gefangen zu werden, dieses Mal aber von einem unserer Mitglieder, das sich erst einen Tag in dem Verein befand.
Abends wurde wieder einmal gegrillt, danach wieder auf Grund umgerüstet. Das Wetter war gleich geblieben und so hockten wir in leichtem Regen unter unseren Angelschirmen und warteten auf den nächsten Biss.
Doch viel passierte nun nicht mehr. Als die meisten dann in ihren Zelten lagen wurde der Regen noch einmal heftiger und einige Bissanzeiger begannen plötzlich ohne anbiss ununterbrochen zu piepen...
So gegen 4 oder 5 Uhr des nächsten Morgens wurde dann noch einmal ein Karpfen aus dem Wasser gezogen. Doch wirklich viel beißen wollte auch an diesem Morgen nicht.
Es gab auch an diesem Tag wieder Frühstück und nach diesem begannen die Troisdorfer zu packen. Um ungefähr 10 Uhr verabschiedeten sie sich dann von uns und fuhren zurück. Wir blieben noch weil uns noch ein interessanter Vortrag über Kunstköder und beliebte Angelarten mit ihnen erwartete. Zum Abschluss wurde wieder gegrillt und dann verabschiedeten auch wir uns.
Ich denke nach zwei so kurzen Nächten war jeder froh wieder im eigenen Bett zu liegen! Aber von dem was ich gehört habe hat es jedenfalls allen gefallen!
 
(1. Jugendsprecherin)
 

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